Zeitgeist

I was born in the wrong century. I am a romantic. Not a romantic like someone who truly believes in love and the one and only. I am the 18th century kind of romantic. I love being in the nature, I love looking at trees, breathing in the forest air. I enjoy standing on elevated rocks and staring and epic landscapes. My favorite painter is Caspar David Friedrich. I enjoy being alone. I think that there is a purpose with the beauty surrounding us in the nature, and that there is an explanation to the ugliness we see in the human world. I believe that there is a God, who has created this world, and has given us the ability to see beauty in it.

[51/52] Learn to fly

There may not be a lot of people who share my beliefs, but as far as I can see, I am not the only romantic. Instagram is filled with millions of pictures of lonely places, and we all strive to explore a new unknown place. We want more originality, we want new places and new perspectives. We want to portray the beauty of the world and we want to share our adventures with others. Being an adventurer is the new dream. We escape the human world by exploring nature. But, we also have that strong urge to share the beauty, share our experiences with others in the human world. We end up comparing our experiences with others on Instagram. We want our experience to be better and more extreme. We want to travel further, for longer periods, with better equipment. And so the human world still controls us, even when we try to escape it. 

Zeitgeist

How do we escape this problem? How do we create, without creating for the sake of others? How do we create, without comparing or work with others? How do we enjoy an experience, without constantly thinking: this will get me a lot of attention on social media? 

I think that we need to learn to do this. We must learn to live without comparison again, and in that process we will learn to appreciate the world even more. 


Comments

  1. Wunderschöner Text und wunderschöne Bilder! :)

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  2. Kann ich so nur unterschreiben. Die Umsetzung des Wanderers überm Nebelmeer ist wunderschön gelungen!

    Ich trug mich länger schon mit einer photographischen Umsetzung der Winterreise von Schubert, da sie mir jeden Winter im Ohr klingt. Das weiter und länger, was du beschreibst, muss m.E. gar nicht sein. Klar, ich liebe die Skandinavischen Landschaften.
    Aber sobald ich ein paar Kilometer zwischen mich und die Stadt gebracht habe (Ohne Motor) ist die Begeisterung da. Ich wünschte, jeder könnte sich dafür begeistern: Für die Wolken über den Bächen und Seen, für den Schrei des Raubvogels überm Kopf. Nicht nur für alles, was nach weit weg klingt.
    So weit meine Füße oder der Wind mich tragen. Das ist das Ziel meiner Reisen.
    Wobei ich dir beim Equipment zustimmen muss: Wenn das Geld es zulässt, ist stets Verbesserung möglich und so fand heute erst ein neuer Rucksack seinen Weg zu mir.
    Ich nehme in letzter Zeit auf meine Reisen zum Teil bewusst keine Kamera mehr mit. Einerseits ärgere ich mich meist schon am zweiten Abend drüber, andererseits kann ich so umso mehr mich mit der Landschaft und meinen Reisegefährten auseinandersetzen und sie so hoffentlich mit der Begeisterung anstecken, der Bewunderung der Schöpfung, und so am besten auch zur Bewahrung derselbigen motivieren.

    LG
    Jakob

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    1. Danke für den Kommentar! Ich freue mich wirklich einen so ehrlichen und ausführlichen Kommentar zu lesen.

      Musik ist für mich auch immer eine riesige Inspiration. Dvoraks 9. Sinfonie ist anddauernd in meinem Kopf, aber auch John Rutter und Gustav Holst finden immer wieder ihren Weg in meine Photoshop Abenteuer.
      Hin und wieder nehme ich meine Kamera nicht mit, aber ich habe mittlerweile entdeckt dass ich am besten anderen vermitteln kann was mich an der Natur begeistert, wenn ich ihnen meine Bilder zeige, oder ihnen einfach mal die Kamera in die Hand gebe und sie selber durch den Sucher sehen lasse.
      Ich habe seit Jahren auch ein Fotobuch, in dem ich meine Lieblingsbilder von Reisen und Ausflügen sammle. Dort sind sie nur für mich da, und ich umgehe das Problem mit den Social Media.

      Ich freue mich wirklich noch immer über den Kommentar!
      LG Lilian

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    2. Wenn ich nur für mich Bilder mache, mach ich das gerne analog. Dann muss ich erstens auf der Reise meine Aufnahmen in der Anzahl beschränken, und zweitens schwelge ich danach im Labor noch lang in den Erinnerungen, wenn ich zwischen stinkender Chemie langsam die Bilder in Albumformat bringe.
      Mit einem Outcome von ein bis zwei (maximal) gut bearbeiteten Bildern pro Stunde etwas anderes, als die digitale Fließbandarbeit.

      LG
      Jakob

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